Für eine vergessene Minderheit
Eine Initiative des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft
"Wenn ich gefragt werde, was 'Heilwerden' bedeutet, antworte ich: Es ist Frieden und Ganzheitlichkeit. Es geht nicht um Heterosexualität als solche, es geht um Frieden. Die Homosexualität hat mir das nicht bieten können."
Glenn Wyler
Mein Weg heraus aus der Homosexualität
Therapeutentagung mit Janelle Hallman
Auf Einladung des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft referierte Janelle Hallman (MA, LPC) aus Denver/USA im
Juni 2010 auf einer internationalen Therapeutentagung zum Thema „Weibliche
Identitätsverletzungen und Homosexualität“.
Der amerikanische Psychotherapeut Dr. Joseph Nicolosi erklärte am 24.04.09 in der BBC, dass keiner das Recht habe, homosexuell empfindenden Menschen vorschreiben zu wollen, ihren Lebensstil nicht verändern zu dürfen. Anlass für das Interview war eine Konferenz von "Anglican Mainstream", einer Gruppierung innerhalb der Anglikanischen Weltkirche, die am 24. und 25. Mai die “Sex & the City Conference” in London abhielt. Joseph Nicolosi, der eine große Praxis in Encino/Kalifornien leitet, trat dort als Vortragender auf.
Auf die Frage, ob seine Klienten nur aufgrund mangelnder Akzeptanz durch die Gesellschaft Veränderung suchen, erwiderte er: „Nein, sie sagen mir: Ich möchte mich verändern, ich will keinen schwulen Lebensstil leben. Ich habe das versucht, aber das ist nicht zufriedenstellend für mich. Ich möchte mein heterosexuelles Potenzial entwickeln. Ich möchte das, was mich belastet und mir Not macht, verringern. Können Sie mir helfen? Diese Männer suchen aus den unterschiedlichsten Gründen Veränderung – und wir müssen das respektieren! Das ist ihr gutes Recht! Wir können das nicht einfach abtun und sagen, ihr Wunsch sei durch eine Homophobie der Gesellschaft verursacht. Wir müssen das respektieren und können ihnen nicht sagen, was sie tun sollen.“
Joseph Nicolosi betonte ebenso, dass ein Hilfesuchender für eine Therapie und Veränderung hoch motiviert sein muss: „Die Motivation muss von ihm selbst kommen. Wenn jemand zu mir kommt und sagt, seine Kirche schicke ihn… - das ist keine Motivationsgrundlage. Es muss aus ihm selbst kommen, nicht durch Druck von außen. Er selbst muss sich ändern wollen. Zu mir kommen Männer, die träumen von einer traditionellen Ehe mit Kindern. Das ist ihr Lebenstraum – und solche Menschen möchten wir unterstützen.“
Zur Frage, ob Homosexualität angeboren sei, antworte Dr. Nicolosi: „Es gibt kein schwules Gen. Seit 30 oder 40 Jahren wird danach geforscht, aber es gibt viel mehr Hinweise darauf, dass Homosexualität durch Umweltfaktoren verursacht ist. Unsere Klienten arbeiten ihre Kindheitserlebnisse auf und versuchen, sie zu verstehen und gut damit umzugehen. Darauf haben sie ein Recht.“
Richard Cohen, M.A., ist Psychotherapeut mit langjähriger Erfahrung in der Beratung und therapeutischen Begleitung von homosexuell empfindenden Menschen, die einen Weg aus der Homosexualität suchen. Er ist Gründer und Leiter der "International Healing Foundation" (IHF) und Autor des Buches "Ein anderes Coming Out".
In diesem Interview, das er dem DIJG im Jahr 2000 gab, erzählt er, wie seine eigenen homosexuellen Gefühle entstanden sind und wie er sie überwinden konnte.
>> Ganzer Text als PDF-Datei
"Luca Era Gay" - Giuseppe Povia - Live-Auftritt San Remo-Festival am 17.2.2009
>>
Video mit englischen Untertiteln
Übersetzung:
Refrain: Luca war schwul und jetzt ist er mit ihr zusammen, Luca spricht aus seinem Herzen, Luca sagt: Ich bin jetzt ein anderer Mensch.
Mein Weg heraus aus der Homosexualität
Therapeutentagung mit Janelle Hallman
Auf Einladung des Deutschen Instituts für Jugend und Gesellschaft referierte Janelle Hallman (MA, LPC) aus Denver/USA im
Juni 2010 auf einer internationalen Therapeutentagung zum Thema „Weibliche
Identitätsverletzungen und Homosexualität“.
"Keiner hat das Recht, Homosexuellen vorzuschreiben, dass sie ihren Lebensstil nicht ändern dürfen."
Dr. Joseph Nicolosi von der National Association for Research and Therapy of Homosexuality (NARTH) im Gespräch mit der BBC
>> BBC-VideoDer amerikanische Psychotherapeut Dr. Joseph Nicolosi erklärte am 24.04.09 in der BBC, dass keiner das Recht habe, homosexuell empfindenden Menschen vorschreiben zu wollen, ihren Lebensstil nicht verändern zu dürfen. Anlass für das Interview war eine Konferenz von "Anglican Mainstream", einer Gruppierung innerhalb der Anglikanischen Weltkirche, die am 24. und 25. Mai die “Sex & the City Conference” in London abhielt. Joseph Nicolosi, der eine große Praxis in Encino/Kalifornien leitet, trat dort als Vortragender auf.
Auf die Frage, ob seine Klienten nur aufgrund mangelnder Akzeptanz durch die Gesellschaft Veränderung suchen, erwiderte er: „Nein, sie sagen mir: Ich möchte mich verändern, ich will keinen schwulen Lebensstil leben. Ich habe das versucht, aber das ist nicht zufriedenstellend für mich. Ich möchte mein heterosexuelles Potenzial entwickeln. Ich möchte das, was mich belastet und mir Not macht, verringern. Können Sie mir helfen? Diese Männer suchen aus den unterschiedlichsten Gründen Veränderung – und wir müssen das respektieren! Das ist ihr gutes Recht! Wir können das nicht einfach abtun und sagen, ihr Wunsch sei durch eine Homophobie der Gesellschaft verursacht. Wir müssen das respektieren und können ihnen nicht sagen, was sie tun sollen.“
Joseph Nicolosi betonte ebenso, dass ein Hilfesuchender für eine Therapie und Veränderung hoch motiviert sein muss: „Die Motivation muss von ihm selbst kommen. Wenn jemand zu mir kommt und sagt, seine Kirche schicke ihn… - das ist keine Motivationsgrundlage. Es muss aus ihm selbst kommen, nicht durch Druck von außen. Er selbst muss sich ändern wollen. Zu mir kommen Männer, die träumen von einer traditionellen Ehe mit Kindern. Das ist ihr Lebenstraum – und solche Menschen möchten wir unterstützen.“
Zur Frage, ob Homosexualität angeboren sei, antworte Dr. Nicolosi: „Es gibt kein schwules Gen. Seit 30 oder 40 Jahren wird danach geforscht, aber es gibt viel mehr Hinweise darauf, dass Homosexualität durch Umweltfaktoren verursacht ist. Unsere Klienten arbeiten ihre Kindheitserlebnisse auf und versuchen, sie zu verstehen und gut damit umzugehen. Darauf haben sie ein Recht.“
Interview mit Richard Cohen
Richard Cohen, M.A., ist Psychotherapeut mit langjähriger Erfahrung in der Beratung und therapeutischen Begleitung von homosexuell empfindenden Menschen, die einen Weg aus der Homosexualität suchen. Er ist Gründer und Leiter der "International Healing Foundation" (IHF) und Autor des Buches "Ein anderes Coming Out".
In diesem Interview, das er dem DIJG im Jahr 2000 gab, erzählt er, wie seine eigenen homosexuellen Gefühle entstanden sind und wie er sie überwinden konnte.
Die Ex-Gay-Story aus der Welt der Popmusik
Roberto Marchesini
Das San Remo-Festival ist das wichtigste Musikereignis Italiens. Millionen Italiener verfolgen es am Bildschirm. In diesem Jahr wurde es zu einer außergewöhnlichen Plattform für ein beeindruckendes Ex-Gay-Lebenszeugnis.>> Ganzer Text als PDF-Datei
"Luca Era Gay" - Giuseppe Povia - Live-Auftritt San Remo-Festival am 17.2.2009
>> "Luca Era Gay" - Giuseppe Povia - Offizielles Musikvideo:
Übersetzung:
Refrain: Luca war schwul und jetzt ist er mit ihr zusammen, Luca spricht aus seinem Herzen, Luca sagt: Ich bin jetzt ein anderer Mensch.
Luca sagt: Bevor ich von der Veränderung meiner Sexualität erzähle, möchte ich klären, dass ich an Gott glaube und dass ich mit Menschen, die darüber anderer Meinung sind, nichts gemein habe. Ich bin weder zu Psychologen, noch zu Psychiatern gegangen, weder zu Priestern noch zu Wissenschaftlern, ich habe mich nur mit meiner Vergangenheit beschäftigt und viele Dinge über mich verstanden. Meine Mutter hat mich zu sehr geliebt, eine Liebe, die zu einer Obsession wurde, eine von ihren Überzeugungen genährte Obsession, vor lauter Zuneigung konnte ich nicht mehr atmen. Mein Vater hat nie Entscheidungen getroffen und ich habe es nie geschafft, mit ihm zu sprechen, er arbeitete den ganzen Tag, aber ich habe nie geglaubt, dass das wirklich stimmte. Eines Tages verlangte meine Mutter die Scheidung, ich war zwölf und verstand nicht recht, mein Vater sagte, dass das die beste Lösung sei und fing kurz danach an zu trinken. Meine Mutter sprach immer sehr schlecht über meinen Vater, heirate bloß nie, sagte sie, auf meine Freundinnen war sie krankhaft eifersüchtig, meine Identität wurde immer mehr verworren.
Ich bin jetzt ein anderer Mensch, aber in jenem Augenblick suchte ich nach Antworten, ich schämte mich und suchte im Verborgenen nach Antworten, und da war jemand, der mir sagte: “Es ist natürlich”, ich las Freud und der war anderer Meinung. Dann machte ich Abitur, aber ich wusste immer noch nicht, was das Glück ist, ein älterer Mann brachte mein Herz zum Zittern, und da habe ich entdeckt, homosexuell zu sein. Mit ihm hatte ich keine Hemmungen, er machte mir den Hof, und ich glaubte, es sei Liebe, ja, mit ihm konnte ich endlich ich selbst sein, und dann erschien es mir ein bißchen so, als sei es ein Wettbewerb, wer besser Sex macht. Und ich fühlte mich schuldig, einen den sie früher oder später kriegen würden, aber wenn die Beweise verschwinden, werden sie ihn freisprechen, ich suchte in den Männern meinen Vater, ich ging mit Männern, um meine Mutter nicht zu betrügen.
Luca sagt: Vier Jahre lang war ich ein Mann zwischen Liebe und Betrug, wir haben uns oft betrogen, ich suchte die Liebe, meine Wahrheit, jene Liebe für die Ewigkeit. Dann habe ich sie bei einem Fest kennengelernt, bei dem sie zufällig war, sie hörte mir zu, zog mich aus und verstand mich, ich erinnere mich nur, dass sie mir am Tag danach gefehlt hat. Das ist meine Geschichte, nur meine Geschichte, keine Krankheit, keine Heilung. Lieber Papa, ich habe dir verziehen, auch wenn du nicht zurückgekehrt bist. Mama, ich denke oft an dich, ich liebe dich, und manchmal trage ich noch dein Spiegelbild. Aber jetzt bin ich selbst Vater und in die einzige Frau verliebt, die ich je geliebt habe.
Ich bin jetzt ein anderer Mensch, aber in jenem Augenblick suchte ich nach Antworten, ich schämte mich und suchte im Verborgenen nach Antworten, und da war jemand, der mir sagte: “Es ist natürlich”, ich las Freud und der war anderer Meinung. Dann machte ich Abitur, aber ich wusste immer noch nicht, was das Glück ist, ein älterer Mann brachte mein Herz zum Zittern, und da habe ich entdeckt, homosexuell zu sein. Mit ihm hatte ich keine Hemmungen, er machte mir den Hof, und ich glaubte, es sei Liebe, ja, mit ihm konnte ich endlich ich selbst sein, und dann erschien es mir ein bißchen so, als sei es ein Wettbewerb, wer besser Sex macht. Und ich fühlte mich schuldig, einen den sie früher oder später kriegen würden, aber wenn die Beweise verschwinden, werden sie ihn freisprechen, ich suchte in den Männern meinen Vater, ich ging mit Männern, um meine Mutter nicht zu betrügen.
Luca sagt: Vier Jahre lang war ich ein Mann zwischen Liebe und Betrug, wir haben uns oft betrogen, ich suchte die Liebe, meine Wahrheit, jene Liebe für die Ewigkeit. Dann habe ich sie bei einem Fest kennengelernt, bei dem sie zufällig war, sie hörte mir zu, zog mich aus und verstand mich, ich erinnere mich nur, dass sie mir am Tag danach gefehlt hat. Das ist meine Geschichte, nur meine Geschichte, keine Krankheit, keine Heilung. Lieber Papa, ich habe dir verziehen, auch wenn du nicht zurückgekehrt bist. Mama, ich denke oft an dich, ich liebe dich, und manchmal trage ich noch dein Spiegelbild. Aber jetzt bin ich selbst Vater und in die einzige Frau verliebt, die ich je geliebt habe.